Was am Ende übrig blieb

MENU: Fleischküchlein mit Kartoffelpuree und Tomatensalat; Gefüllte Paprikaschoten mit Reis; Wiener Würstchen mit Kartoffelsalat; Rahmgulasch an Tagliatelle, dazu grüner Salat

Diese Fotoserie zeigt nicht nur was beim Kochen übrig bleibt, der auf den Tellern angerichtete Müll visualisiert unsere Art der Ernährung. Im Supermarkt sind die meisten Lebensmittel in Plastik verpackt, wir kaufen Dosen und Plastikflaschen, und nicht selten sind nicht nur die Verpackungen künstlich. Am Ende überwiegt der Anteil des Plastikmülls oft den organischer Abfälle.

Diese Bilder sollen die Betrachter dazu bringen ihre Gewohnheiten zu reflektieren, ihr Einkaufsverhalten zu ändern und darüber nachzudenken, was wir uns und unserer Erde mit unserem Verhalten antun.

Die Arbeiten wirken als Installation (alle Bilder wie Teller auf einem Tisch) sehr kommunikativ. Gezeigt 2017 in Nürnberg anlässlich der `Gostenhofer Atelier- und Werkstatttage´, 2018 in Ulm auf der Messe `Kunstschimmer´ und immer kamen die Menschen miteinander ins Gespräch, tauschten Meinungen und Erfahrungen aus. 2020 ist die Arbeit in Erlangen zu sehen, als Teil des Klimaschaufensters von Greenpeace (Nachhaltigkeit-trifft-Altstadt).

Nominiert für den Fine Art Photography Award 2018 (Conceptual).